Wer oben sein will, braucht einen klaren Focus.

Uns schmücken langfristige Erfolge.
Seit mehr als zehn Jahren.

Bien-Zenker
Bien-Zenker war unser Einstieg in den Fertighaus-Sektor und unser erster Erwerb einer börsennotierten Aktiengesellschaft. Ein großartiger Erfolg. Dr. Matthias Meise, Mitglied des Aufsichtsrates von ADCURAM
Case Study Bien Zenker
Hennecke
Wir sind sehr stolz auf die Entwicklung der Hennecke-Gruppe: wir haben das Unternehmen seit 2007 bis heute zum Weltmarktführer bei Polyurethanmaschinen im Highend-Segment entwickelt. Thomas Probst, Vorstand von ADCURAM
Case Study Hennecke
DURAN
Wir haben DURAN 10 Jahre aktiv begleitet und von einer Konzern-Randaktivität zum Branchenprimus entwickelt – mit Kapital, operativer Unterstützung und Herzblut. Dr. Florian Meise, Vorstand von ADCURAM
Case Study DURAN

Case Study Bien Zenker

Die Bien-Zenker GmbH plant, baut und vertreibt Fertighäuser. Das Angebot reicht von Häusern mit Eigenleistung bis hin zu schlüsselfertigen Häusern der gehobenen Klasse.

„Zunächst standen wir bei der Übernahme vor einigen Herausforderungen“, erinnert sich Dr. Matthias Meise, Vorstand von ADCURAM. So war die Due Diligence aufgrund der Kapitalmarktsituation stark limitiert. „Schwierig war auch“, so Meise, „dass wir von der Elk Fertighaus AG nur 89,44 Prozent der Aktien erwerben konnten“.

Aktienrechtliche Voraussetzung für einen Squeeze-out sind mindestens 90 Prozent. Hinzu kamen weitere Herausforderungen: ein schlanker Aktienkaufvertrag ohne Garantiekatalog und eine anstehende Nachfolgesituation im Management.

Zunächst stieg ADCURAM bei der Bien-Zenker Aktiengesellschaft im Jahr 2013 ein, indem es das Aktienpaket der Elk-Fertighaus AG übernahm. ADCURAM finanzierte die Transaktion mit mehr als 70 Prozent aus eigenen Mitteln. Anschließend übernahm ADCURAM die übrigen Aktien – durch ein freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot und einen verschmelzungsrechtlichen Squeeze-out.

ADCURAM optimierte den Einkauf, investiert in die technologische Ausstattung und stärkt den Vertrieb. ADCURAM baute leistungsfähige kaufmännische Prozesse auf und implementierte ein durchgängiges ERP-System.

„Mit dem Aufbau einer eigenständiger Vertriebsorganisation und einem neuen Produktprogramm unter einer neuen Marke (Living Haus) haben wir die Aktivitäten im unteren Preissegment forciert und massiv in zukünftiges Wachstum investiert“, erzählt Meise.

Der Erfolg gibt ADCURAM Recht. Die Bien-Zenker GmbH ist heute einer der profitabelsten Fertighausanbieter in Deutschland. Im Rahmen eines Wettbewerbs hat das Bundesbauministerium Bien-Zenker im Jahr 2014 für seine nachhaltigen Ein- und Zweifamilienhäusern prämiert. Zuletzt wurde das Unternehmen auf der BAU 2015 mit dem bestmöglichen Prädikat „exzellent“ ausgezeichnet. 2014 erwirtschaftete das Unternehmen mit 450 Mitarbeitern einen Umsatz von 125 Millionen Euro.

Case Study Hennecke

Die Hennecke-Gruppe entwickelt und konstruiert seit mehr als sechs Jahrzehnten hochwertige Maschinen- und Anlagentechnik für die Verarbeitung von Polyurethan. Das mittelständische Traditionsunternehmen hat den technologischen Fortschritt mit zahlreichen Patenten entscheidend mitgeprägt. Dank einer globalen Produktions-, Vertriebs- und Service Organisation ist Hennecke heute der führende Partner namhafter Hersteller in den Bereichen Automobil, Haushaltstechnik und Baumaterialien.

„Hennecke haben wir 2008 im Rahmen eines Carve-outs von der Bayer AG übernommen“, erzählt Thomas Probst, Vorstand von ADCURAM. Zum Zeitpunkt des Erwerbs standen wir vor einigen Herausforderungen: Hennecke war über Jahrzehnte eine Randaktivität des Bayer-Konzerns gewesen und machte in einzelnen Produktbereichen operative Verluste.

Es gab Anpassungsbedarf: von der Konzerntochter zum schlagkräftigen Mittelständler mit einer schlanken Organisation, leistungsfähigen IT Systemen sowie einer mittelständischen Kultur. „Unser Ziel bei ADCURAM ist immer, die Beteiligung auf seinem jeweiligen Markt als führenden Anbieter zu etablieren und nachhaltig weiterzuentwickeln. Die Entwicklung von Hennecke ist hierfür ein sehr gutes Beispiel. Unsere innovative und nachhaltige Unternehmensphilosophie hat sich im Unternehmen voll entfaltet“, berichtet Probst.

Die zahlreichen Investitionen haben bei Hennecke zügig dazu geführt, dass sich das Unternehmen verselbständigen konnte. „Die ersten Meilensteine hatten wir bald erreicht“, erzählt Thomas Probst.

ADCURAM verstärkte die Investitionen in Forschung und Entwicklung, internationalen Vertrieb, Service Organisation und einen neuen Standort in China. Hennecke errichtete eine neue Fabrik in Shanghai und beschäftigt dort heute ca. 100 Mitarbeiter in Produktion, Vertrieb, Konstruktion und Service.

Die Profitabilität der Hennecke-Gruppe wurde Stück für Stück gesteigert. In 2014 konnten wir eine EBITDA-Rendite von 10 Prozent erreichen und sehen weiteres Potenzial.

Case Study Duran

DURAN ist ein weltweit führender Hersteller von Borosilikatglas, einem besonders chemikalien- und temperaturbeständigen Spezialglas. Es wird vor allem für Glasgeräte im Labor und in der chemischen Verfahrenstechnik eingesetzt. Im Jahr 1887 von Otto Schott erfunden und 1938 unter dem Markennamen DURAN patentiert, „hat sich Borosilikatglas in mehr als 100 Jahren in Laboratorien, in der Industrie sowie im privaten Haushalt weltweit bewährt“, erzählt Dr. Florian Meise, Vorstand von ADCURAM. „Auch im Maschinenbau sowie in der Elektroindustrie und der Medizintechnik findet das Industriespezialglas Anwendung.“

ADCURAM erwarb Duran im Jahr 2005 von der Schott AG im Rahmen eines komplexen Carve-outs. Der Bundesverband Mergers & Acquisitions kürte diese Transaktion gemeinsam mit der Fachzeitschrift FINANCE anschließend zum „M&A Top Deal des Jahres 2005“. Carve-outs aus komplexen Konzernstrukturen stellen den Käufer vor häufig unterschätzte Herausforderungen. „Hier hilft ein ganzheitliches, praxistaugliches Konzept“, erzählt Dr. Florian Meise.

ADCURAM ließ bald die ersten Meilensteine hinter sich, verstärkte das Management-Team und führte bei einem Mittelständler angemessene Prozesse und Strukturen ein. Rasch entstanden selbständige Abteilungen für Rechnungswesen, IT, HR und Finanzierung. Das wurde auch bald nach außen sichtbar. Eine neue Marke und der neue ganzheitliche Marktauftritt wurden zügig kommuniziert und unterstreichen seitdem erfolgreich die Eigenständigkeit von DURAN.

Indem das Unternehmen Überkapazitäten anpasste, konnte es die Effizienz seiner Produktion erheblich steigern. „Wir haben wichtige langfristige Kundenverträge gewonnen“, erinnert sich Dr. Meise. ADCURAM investierte mehr als 10 Millionen Euro, um die Technologiebasis auszubauen, die Neuproduktrate zu verdreifachen und geographisch zu wachsen. Daneben akquirierte DURAN Unternehmen in Großbritannien und Indien und erschloss sich zusätzliche Marken sowie neue Werkstoffe und Regionen. Rund 700 Mitarbeiter erwirtschaften heute rund 100 Millionen Euro Umsatz.

ADCURAM verkaufte DURAN nach zehn Jahren erfolgreicher Weiterentwicklung im März 2015 an One Equity Partners (OEP). Das Unternehmen ist heute operativ, strategisch und finanziell hervorragend aufgestellt. „Wir sind davon überzeugt“, sagt Meise, „dass OEP als erfahrener, kapitalstarker internationaler Investor das Management sehr gut bei der Umsetzung der Wachstumspläne unterstützen wird.“